Österreich

Historie

Schon die alten Babylonier kannten die Dränung. Seither wurde die Kunst des Entwässern bzw. der Verbesserung des Bodenwasserhaushaltes kontinuierlich weiter entwickelt. Eine langsame Evolution, die aber in den 1960er Jahren eine echte Revolution erfahren hat.

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Die Dränung – fast schon so alt wie die Menschheit
Dränung war bereits in der Antike ein bekanntes Verfahren. Schon damals war eine intensivere landwirtschaftliche Nutzung des Bodens von Vorteil. Bereits um 2000 v. Chr. tauchen die ersten Tonrohre, die Vorläufer des heutigen Dränrohres, in Babylonien auf. Im Mittelalter geraten Systeme zur Dränung vorübergehend in Vergessenheit. Erst in der Neuzeit entstehen in England ab ca. 1650 neue Dränungen mit Holz, Faschinen und Steinen (Kies), in Schottland und Deutschland auch mit Dachfirstziegeln. 1755 wird in Schottland eine Schrift über die Dränung von Sumpfland veröffentlicht. Dränung als Methode hat sich über die Zeit kaum verändert.Neben offenen Gräben schafft man sich unterirdische Hohlgänge. Im 18. Jahrhundert werden offene Entwässerungsanlagen überwiegend durch verrohrte Dränanlagen ersetzt.
Die Erfindung der Dränrohrpresse für Ton ca. 1840 in England bringt der Dränung in Europa einen raschen Aufschwung. In der nun folgenden Periode mit maschinell gefertigten Dränrohren aus gebranntem Ton wird die Dränung durch landwirtschaftlich-kulturtechnische Feldversuche und bodenkundliche Erfahrungen weiterentwickelt. Um 1940 beginnt die Entwicklung von Maschinen zur Rohrdränung. Anfangs steht der maschinelle Bodenaushub im Vordergrund. Die Herstellung der Drängrabensohle sowie das anschließende Verfüllen erfolgt zunächst noch von Hand. Nach 1950 werden verstärkt Dränmaschinen zur Rohrverlegung eingesetzt. Ende der 50er Jahre kommt es zum vermehrten Einsatz von schneller verlegbaren, leichteren und haltbareren, geschlitzten Kunststoffrohren mit zunächst glatter Wandung.

Die 60er Jahre – eine Idee ist geboren

In den 1960er Jahren wird mit FF-drän in Deutschland eine Idee geboren, die den Dränagebau revolutionierte! Der Erfinder des ersten maschinellen Pfluges zur Verlegung von Dränrohren war auf das damals schon bekannte endlos extrudierte Kunststoff-Elektroinstallationsrohr von FRÄNKISCHE aufmerksam geworden – dies wird zur Geburtsstunde des gelben FF-drän Rohres.
Mit dem ersten endlos extrudierten, gewellten und flexiblen Dränrohr aus PVC-U leistet FRÄNKISCHE Pionierarbeit und definierte den Stand der Technik neu.
Es beginnt eine beispiellose Erfolgsgeschichte, die bis in die Gegenwart auch als Basis für weitere Innovationen dient. Spricht man vom „Dränagerohr", hat man unweigerlich den „gelben Schlauch" vor Augen.
Neben der Ringbundlänge stellt gerade die Flexibilität des Rohres die herausragende Produkteigenschaft dar, die den Durchbruch in der Verlegung ermöglichte. Mit diesem flexiblen und geschlitzten Kunststoffrohr leitet FRÄNKISCHE eine grundlegende Veränderung in der Dräntechnik ein und schafft die Voraussetzungen für eine kontinuierliche und vor allem wirtschaftlichere Dränrohrverlegung.