Österreich

Grundlagen

Betriebssicherheit und Gewässerschutz
Gesammeltes Regenwasser kann mit unterschiedlichsten Stoffen wie Grobschmutz, Schlamm und Leichtflüssigkeiten aus dem Straßenverkehr oder von Industrieansiedlungen belastet sein. Diese Stoffe können in Regenwasserbewirtschaftungsanlagen wie Versickerungsrigolen Funktionsstörungen hervorrufen. Außerdem können das nachfolgende Oberflächengewässer oder das Grundwasser gefährdet werden. 

In diesen Fällen muss vor der Einleitung oder Versickerung eine Behandlung erfolgen, die den spezifischen, wasserrechtlichen und betrieblichen Anforderungen nach dem Stand der Technik genügt und entsprechend nachgewiesen ist. Grundlage für die fachgerechte wasserrechtliche Auswahl der Behandlungsanlage ist  z. B. das DWA-M 153.

Alternativen zu Beton
Herkömmliche Anlagen sind häufig offene Regenklärbecken in Betonbauweise nach DWA-A 166. Sie benötigen viel Fläche und haben eine erhebliche Bautiefe. FRÄNKISCHE bietet ein umfassendes Programm an Alternativlösungen an. SediPipe ersetzt z. B. Regenklärbecken und bietet dabei mit den geringen Bautiefen enorme Vorteile für den Baubetrieb und die spätere Flächennutzung. Das System kommt ohne Flächenverbrauch an der Oberfläche aus, so können darüber z. B. Parkplätze oder Verkehrswege angeordnet werden.