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Thermomanagement für Industrie und Automotive

Das Thermomanagement-System von FRÄNKISCHE Industrial Pipes (FIP) wächst um neue Mehrschichtrohre und Connectoren. Ihre Einsatzbereiche sind Lade- und Speicherstationen in industriellen Anwendungen, außerdem Elektro- sowie Hybridfahrzeuge und ihre Batterien.

 

Für ihre Thermomanagement-Konzepte nutzt die FIP ihr breites Sortiment an medienführenden Produkten: Es umfasst neben flexiblen Well- und Glattrohrsystemen auch Connectoren und Stecksysteme mit Sensoren, kundenspezifische Verteiler und Funktionsbauteile sowie Scheuerschutzprodukte. „Unsere spezifisch angepassten Lösungen, die besonders in Bezug auf Bauraum, Gewicht und Kosten optimiert sind, sind die Basis für flexible und maßgeschneiderte Systeme für E-Mobilität und Industrie“, sagt Thorsten Desch, Leiter der Business Unit Thermomanagement bei FRÄNKISCHE Industrial Pipes.

 

Kostenoptimierte Mehrschichtrohre

Neue Mehrschichtrohre erhöhen den Kundennutzen des FIP-Thermomanagement-Systems: Im Vergleich zum bisher verwendeten Polyamid (PA) 12 ist das neue Material kostenoptimiert und weist bessere Eigenschaften auf. Zudem sind die Rohre besonders hydrolysebeständig und damit deutlich weniger durchlässig gegenüber Wasserdampf.

 

Anders als Gummi- oder Metall-Lösungen punkten die FIP-Kunststoffrohre mit einem niedrigeren Systemgewicht und geringerer Wandstärke. Die hochflexiblen Wellrohre ermöglichen komplexe, individuell gestaltete Geometrien. Sie sind in allen gängigen Abmessungen verfügbar.

 

Bauraumoptimierte FIP-Connectoren

Quick-Connectoren verbinden Rohre im Thermomanagement einfach und sicher. Dabei sind sie spezifisch abgestimmt auf die lange Lebensdauer und Gewährleistung bei Lade- und Speicherstationen sowie Elektro- und Hybridfahrzeugen. Die Produkte von FRÄNKISCHE Industrial Pipes brauchen nur wenig Platz und sind schnell montiert, was Kosten spart. Mit zusätzlichen Funktionen, zum Beispiel Sensorik oder Verdrehsicherungen, sind die neuen Connectoren nach VDA- und SAE-Standard individuell an Kundenbedürfnisse angepasst.

 

Die Quick-Connectoren für das Thermomanagement überzeugen mit hoher Verbindungssicherheit. Dennoch sind sie einfach lösbar und wiederverwendbar. Eine verkürzte Variante nutzt enge Bauräume optimal aus.

 

Immer sicher verbunden: FIP-Connectoren

Besonders verlässlich sind die neuen Safe-lock Connectoren: Sie haben die SAE-Modelle als Grundlage, darüber hinaus aber eine extra Verriegelung sowie eine Steckabsicherung. Ebenfalls zuverlässig in der Anwendung sind Shut-off Connectoren. Die Modelle lassen sich öffnen, ohne dass Kühlflüssigkeit ausläuft, und schließen sich nach dem Entkoppeln selbst. Als so genannte Dry-Disconnect-Connectoren funktionieren sie wie ein Rückschlagventil.

 

Individuelles Thermomanagement für E-Mobilität

In enger Zusammenarbeit mit OEMs in der Automobil-Sparte und Tier-1-Lieferanten entwickelt FRÄNKISCHE Industrial Pipes maßgeschneiderte Kühlungssysteme für Elektro- und Hybridfahrzeuge sowie ihre Batterien. Das Thermomanagement ist auf das jeweilige Fahrzeugmodell abgestimmt und temperiert Motor, Leistungselektronik und Innenraum ideal. Vor allem die empfindlichen Batterien werden so nicht durch zu große Hitze oder Kälte geschädigt. Ihre Leistung bleibt über die geforderte Lebensdauer erhalten, und gezielte Wärmeableitung steigert den Leistungsgrad.

 

Ladestationen und Energiespeicher temperieren

Auch Ladestationen für Elektrofahrzeuge und Energiespeicher im Industriesektor sind zur Temperierung mit FIP-Komponenten ausgestattet. Bringen die E-Tankstellen eine höhere Leistung als 350 kW, reicht eine Standard-Luftkühlung nicht mehr aus. Die stattdessen verwendete Kühlflüssigkeit wird über Wellrohre und Connectoren zur Batterie geleitet. Um den aktuellen Ansprüchen des Marktes gerecht zu werden, sind die Systemkomponenten derzeit bis Nennweite 38 mm erhältlich.

 

Um Energiespeicher zu temperieren, kommt ebenfalls das Thermomanagement von FRÄNKISCHE Industrial Pipes zum Einsatz, und zwar in den Kategorien „off-grid“ für große Speicheranlagen, „professional“ für Unternehmen und „domestic“ für Anlagen im Haushalt. „Unser integriertes, zukunftsfähiges Thermomanagement-System für industrielle Anwendungen gewährleistet eine lange Lebensdauer der einzelnen Komponenten und bedeutet kaum Ausfallzeiten für Lade- und Speicherstationen – qualitativ hochwertig, kompakt im Design und Kosten sparend“, erläutert Rainer Willinger, Teamleiter Anwendungstechnik bei FRÄNKISCHE Industrial Pipes.

 

Das montagefreundliche und gewichtsparende Thermomanagement-System von FRÄNKISCHE Industrial Pipes setzt sich aus Leichtbau-Komponenten zusammen und nutzt den vorhandenen Bauraum optimal aus. Anwender profitieren außerdem von integrierten Zusatzfunktionen. Durch spezielle Werkstoffe weist die Temperaturregelung hohe mechanische Eigenschaften auf, ist beständig gegenüber einer Vielzahl chemischer Stoffe und wenig sensibel für Hydrolyse. Nun erweitert der Zulieferer für Automotive und Industrie sein Sortiment um leistungsfähige Mehrschichtrohre und anwenderfreundliche Connectoren – ideal abgestimmt auf Einbausituation und die jeweiligen Kundenwünsche.

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