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Um- und Neubau Maria-Ward-Schule Bamberg

Regenwasserbehandlung,Regenwasserbewirtschaftung
Um- und Neubau Maria-Ward-Schule Bamberg
Um- und Neubau Maria-Ward-Schule Bamberg

Undichte Dächer, heruntergekommene Fassaden, marode Schultoiletten – damit soll bald Schluss sein. Die Stadt Bamberg investiert Millionenbeträge in die Sanierung von Schulen, die in die Jahre gekommen sind, darunter auch die Maria-Ward-Schule.

Den Läufer:innen des Bamberger Weltkulturerbelaufs ist die Schule ein Begriff. Werden dort doch immer die Kleiderbeutel in dichtem Gedränge abgegeben und wieder abgeholt. (Ob das nach Corona auch noch so sein wird, bleibt abzuwarten…) Genauso kurvenreich und steinig, wie die Strecke des Weltkulturerbelaufs um das ehemalige Institut der Englischen Fräulein herum verläuft, ist auch die Geschichte des Ordens und dessen Ansiedlung in Bamberg. Die Gründerin des Ordens, Mary Ward, lebte zur Zeit der Katholikenverfolgung in England und floh nach Flandern in ein Klarissenkloster. Dort gründete sie dann ausschließlich für englische Glaubensflüchtlinge 1609 den Orden der „Englische Fräulein“, der der Bildung und Förderung von Mädchen dienen sollte.

An diesem geschichtsträchtigen Ort entsteht nun einer der modernsten Schulbaukomplexe Bayerns: Von den sieben Einzelgebäuden der Schule werden vier denkmalgeschützte Gebäude komplett saniert, bei den drei weiteren erfolgt der Abbruch und anschließende Neubau. Der große Innenhof verwandelt sich durch eine Glasdachkonstruktion in eine neue, große Aula. Höfe verbinden künftig die Realschule, das Gymnasium und die Ganztagschule miteinander. Die Bauarbeiten sollen bis 2025 abgeschlossen sein. Während der Bauphase findet der Unterricht in einem dreigeschossigen Schulgebäude am Heinrichsdamm statt.

„Mit dem Um- und Neubau unserer Schule möchten wir eine Bildungswelt der Zukunft schaffen: Große Fenster erlauben Durchblicke nach innen in die Höfe und nach außen in den Pausenhof. Spielgeräte und ein „grünes Klassenzimmer“ bieten Abwechslung vom Unterrichtsalltag. Das einzigartige Raumkonzept ermöglicht Lernformen, die unsere Schülerinnen auf die Anforderungen der modernen Welt vorbereiten“, informiert Barbara Hauck, Direktorin der Maria-Ward-Realschule. Damit rüstet sich die Schule nicht nur optisch, sondern auch technisch für die Zukunft.

„Unbemerkt von Lehrer:innen und Schüler:innen sorgen SediPipe und Rigofill inspect künftig unter dem Pausenhof dafür, dass anfallendes Regenwasser gereinigt und anschließend zur Versickerung gebracht werden kann. Dadurch wird das Regenwasser nicht nur wieder dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt, sondern auch das kommunale Kanalnetz entlastet, was bei den immer häufiger werdenden Starkregenereignissen von großer Bedeutung ist.“

Daniel Wildanger (Regionalvertriebsleiter Süd Drainage Systeme)

Die Maria-Ward-Schule besuchen 1.200 Schüler:innen. 2002 übernahm das Erzbistum Bamberg die Trägerschaft des Gymnasiums und der Realschule. 2004 erfolgte die Umbenennung des „Instituts der Englischen Fräulein“ in „Maria-Ward-Schule der Erzdiözese Bamberg“. Vor vier Jahren feierte die Schule ihr 300. Jubiläum.

 

Foto/Copyright: Maria-Ward-Schule Bamberg

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