Deutschland

Systemübersicht

Die Reinigung des Regenwassers ist zur Gewährleistung der Funktion der Rigole und zum Gewässerschutz notwendig. Mit unterirdischen Anlagen wird viel Platz gespart, der im urbanen Umfeld knapp und teuer ist.

Muldenrigolen mit MuriPipe
Die Mulde nutzt die natürlichen Reinigungsvorgänge der „belebten Bodenzone“. Die Reinigungsleistung einer Mulde wird im Allgemeinen als hoch eingeschätzt und gilt als Maßstab für die Reinigungsleistung.

SediPipe, SediPipe XL plus
Diese beiden Systeme reinigen nach dem Prinzip der Sedimentation. Dabei werden feinste Stoffe durch Absetzen vom Regenwasser getrennt. Zusätzlich zur Sedimentation bietet SediPipe XL plus eine integrierte Ölabscheidung für Haveriefälle, die auch bei Regenwetter zuverlässig funktioniert. Beide Anlagentypen ersetzen Regenklärbecken vollwertig, verbrauchen aber keinen Platz, da sie komplett im Untergrund arbeiten.

SediSubstrator
Dieses System filtert das Regenwasser und zwar nach dem Prinzip der Adsorption. Die Reinigungsleistung ist vergleichbar mit der der sog. „belebten Bodenzone" bei den Muldenrigolen, jedoch benötigt SediSubstrator unvergleichlich weniger Platz. Das SediSubstrator-System wird als Substratstufe nach der Sedimentationsstrecke (SediPipe) eingesetzt.

RigoClean
Dieses System ist ein Reinigungsschacht, der als Vorstufe einer Versickerungsanlage eingesetzt wird. Als  Medium dient ein Reinigungssieb, das Grobschmutz und Feinanteile bis zu 0,5 mm zurück hält. RigoClean ist ideal für Dachabflüsse bzw. für gering belastete Abflüsse befestigter Flächen.

Nachweis der Funktion
Die Anlagen haben eine definierte Reinigungsleistung, die durch wissenschaftliche Nachweise belegt ist und in die einschlägigen Regelwerke wie z. B. das DWA-M 153 eingeordnet sind.