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Erneuerbare Energien

Besonderer Schutz der Leitungen vor UV-Strahlung

Ob in großen Photovoltaik-Parks oder in Solarkollektoren auf dem Dach – Elektroinstallationsrohre im Außenbereich müssen besonders hohe Anforderungen erfüllen. Leerrohre haben die Aufgabe, Kabel zuverlässig vor starker mechanischer Belastung zu schützen, die bspw. durch starke Windlasten entstehen kann. Auch vor wechselnden Witterungsbedingungen, wie Regen, Feuchtigkeit, Kälte und Schnee, sowie vor UV-Strahlung müssen Kabel geschützt werden.

Ungeschützten Kabel und Leitungen setzt jahrelange UV-Strahlung oder Witterung massiv zu: Nicht nur farblich verändern sie sich, sie werden auch spröde und brüchig. Das gefährdet die Sicherheit sowie die Funktion der gesamten Elektroinstallation. FRÄNKISCHE bietet passendes Rohr für Ihren UV-Schutz aus Kunststoff oder Metall.

Sicherer Kabelschutz für Solaranlagen

Mit dem stetigen Ausbau der erneuerbaren Energien schreitet die Energiewende in Deutschland hin zu mehr Klima- und Umweltschutz voran.

 

Statt auf Kohle- und Atomkraft zur Stromerzeugung setzt die Bundesrepublik auf nachhaltige und erneuerbare Energien wie Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft. Bis 2027 sollen 9.000 Megawatt über Solarparks und 1.000 Megawatt über Dachanlagen generiert werden.

Das Einsatzspektrum der Kabelschutzrohre ist breit: Sie finden sich auf den Dächern von

Einfamilienhäusern und Zweckgebäuden ebenso wie in Photovoltaik-Parks auf dem freien Feld.

Kabelschutz für Solarparks
Kabelschutz für Solarparks

Ob auf den Dächern von Wohnhäusern oder in großen Solarparks: Leitungen erfordern einen hohen Schutz vor Umwelteinflüssen. Das schwarze Wellrohr Co-flex PP-UV schützt die Verbindung zwischen den einzelnen Solarmodulen zum Beispiel vor Marder- oder Nagetierverbiss. Die Montage des geschlitzten Rohres ist einfach und auch nachträglich möglich: einfach das Rohr teilen, das Innenrohr mit Leitungen und Steckern bestücken, das Außenrohr aufstecken und so die Schlitzung nach dem „Reißverschlussprinzip“ dauerhaft verschließen. Das Rohr hält hohen mechanischen Belastungen stand und ist 20 Jahre lang stabil gegen UV-Strahlung.

Schutzrohre über und unter der Erde
Schutzrohre über und unter der Erde

Der im Solargenerator erzeugte Gleichstrom wird zu den Wechselrichtern geführt, die die Solarenergie in nutzbaren Wechselstrom umwandeln. Das Kabuflex R plus 450 co2ntrol schützt Stromleitungen auf ihrem Weg unter der Erde. Das halogenfreie Wellrohr ist biegsam, aber dennoch stabil und sehr druckfest. Anschließend übernimmt das UV-stabile Kabuflex R-UV den weiteren oberirdischen Schutz der Stromleitungen.

Kabelschutz mit Leerrohren im Gebäude
Kabelschutz mit Leerrohren im Gebäude

Um den Strom aus den Solarkollektoren auf dem Dach in Privathäusern und Zweckgebäuden weiter zu nutzen oder zu speichern, sind auch im Inneren Leerrohre gefragt. Neben FFKu-Smart net und Fibre net kommen auch die ökobilanzierten co2ntrol Rohre in der Gebäudeinstallation zum Einsatz: Für die Vernetzung, etwa den Anschluss an den Zählerschrank, die Wallbox, den Wechselrichter oder den Batteriespeicher, und als Grundlage für intelligentes Energiemanagement sowie die lückenlose Anlagenüberwachung.

Nachträglicher Schutz mit "Reißverschlussverfahren"

Mit Co-flex und PV-COOR können Kabel und Leitungen auch nachträglich einfach und schnell geschützt werden. Die geschlitzten, verschließbaren Wellrohre mit „Reißverschlussprinzip“ werden nachträglich um eine bereits installierte Leitung montiert.

 

Einfach das Rohr teilen, das Innenrohr mit Leitungen und Steckern bestücken, das Außenrohr aufstecken und so die Schlitzung dauerhaft verschließen.

Normen und Richtlinien

Elektroinstallationsrohre sind elektrische Betriebsmittel, welche der Niederspannungs-Richtlinie unterliegen.

Alle elektrischen Betriebsmittel, die der Niederspannungs-Richtlinie unterliegen, müssen mit einem CE Kennzeichen versehen sein.

Damit die Sicherheitsanforderungen der Niederspannungs-Richtlinie erfüllt werden, sind die Produktnormen und Errichter-Bestimmungen der DIN VDE und DIN einzuhalten.

Errichter-Bestimmungen

DIN VDE 0100-520
Errichtung von Niederspannungsanlagen Teil 5: Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel; Kapitel 52: Kabel und Leitungsanlagen

  • Der Teil 520 der Normen der Reihe DIN VDE 0100 (VDE 0100) behandelt die Auswahl und Errichtung von Kabel- und Leitungsanlagen
  • Mindestanforderungen am Verlegeort

Die Normänderung zum 01. Juni 2023 bedeutet:

  • Tabelle F.52.1 Mindestanforderung an Elektroinstallationssysteme nach Verlegeort
    • Erdverlegte Montage für Elektroinstallationsrohre mit der Klassifizierung 3321 wurden wieder mit aufgenommen.
    • Die Druckfestigkeit bei der Deckenmontage wurde auf 3(mittel) reduziert
  • Biegsame sich selbst zurückbildenden Rohre sind von der Installation in Beton ausgeschlossen
  • Erdverlegte Elektroinstallationsrohre nach DIN EN 61386-24 mit der dem Klassifizierungscode N750 dürfen in oder durch Beton verlegt werden


Weitere Infos zu den Normen finden Sie auch in unserem Leerrohrberater für Praktiker.

Produktnormen

DIN EN 61386-1 (VDE 0605-1)
Elektroinstallationsrohrsysteme für elektrische Energie und für Information – Teil 1 : Allgemeine Anforderungen

  • Diese Norm enthält Anforderungen und Prüfungen für Elektroinstallationsrohrsysteme, inklusive Rohre und Rohrzubehörteile, zum Schutz und zur Führung von isolierten Leitern und/oder Kabeln in elektrischen Installationen oder in Kommunikationssystemen bis zu 1000 V Wechselspannung und/oder 1500 V Gleichspannung.
  • Klassifizierungscode für Elektroinstallationsrohre


DIN EN 61386-21 (VDE 0605-21)
Elektroinstallationsrohrsysteme für elektrische Energie und für Information – Teil 21 : Besondere Anforderungen für starre Elektroinstallationsrohrsysteme

DIN EN 61386-22 (VDE 0605-22)
Elektroinstallationsrohrsysteme für elektrische Energie und für Information – Teil 22 : Besondere Anforderungen für biegsame Elektroinstallationsrohrsysteme

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