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Wismar Seehafen

Regenwasserbehandlung,Regenwasserbehandlung

Auftraggeber/Bauherr
Seehafen Wismar GmbH
Kopenhagener Straße 3
23966 Wismar

Planung
Ingenieur Consult Häcker & Krauß GmbH
Lübsche Str. 179
23966 Wismar

Bauunternehmen
TSS
Tief- u. Straßenbau Schwerin GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 10
19061 Schwerin

Der südlichste deutsche Ostseehafen „Seehafen Wismar“ ist ein wichtiger Standort für die Güterströme in der Ostsee, Deutschland und in ganz Europa. Umfangreiche Umschlags- und Ladeflächen sowie multifunktionale Flächen sind dabei von großer Bedeutung.

2017 wurde daher im Seehafen Wismar eine Flächensanierung vorgenommen, um nutzbare Freifläche und Stellplätze für LKW zu schaffen. Im Rahmen dieser Flächensanierung stellten die zuständige Wasserbehörde und der Betreiber die Forderung der Regenwasserreinigung.

Als Lösung für diese Herausforderung entschied sich das zuständige Ingenieurbüro für den Einsatz von zwei SediPipe XL-Anlagen, um das anfallende Regenwasser von Verschmutzungen zu befreien, bevor es in den Kanal und später in die Ostsee gelangt. Das Wirkprinzip der SediPipe-Anlagen von FRÄNKISCHE basiert dabei auf der
Strömungstrenner-Technologie.

Durch den eingebauten Strömungstrenner werden anfallende Sedimente zunächst aus dem durchströmenden Regenwasser gefiltert. Zudem hält die Tauchwand im Zielschacht der Anlage Verschmutzungen wie Öl zurück. Auch stark verunreinigtes Regenwasser, wie durch intensive LKW-Befahrung
verursacht, kann nach der Reinigung wieder dem Kanalnetz zugeführt
werden.

Die SediPipe XL-Anlagen erfüllten dabei alle Anforderungen auf dem Gelände des Seehafens Wismar. Durch die Parallelverlegung der Anlagen war es möglich, die zu entwässernde Parkplatzfläche anzuschließen. Zudem konnte durch den Einsatz von SediPipe XL 600/24 die Einbautiefe der Reinigungsanlagen erheblich verringert werden. Ein weiterer Vorteil in Bezug auf den Einbau stellte das geringe Gewicht der Anlage dar: So konnte die Baufirma die SediPipe-Produkte ohne großes Hebegerät verbauen.

Die Bemessung der Anlage erfolgte nach dem Regelwerk DWA-M 153.

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